DSA4 Abenteuerwettbewerb – Die ersten Gedanken

Wie schon im vorherigen Artikel angedeutet, habe ich ja große Lust an dem DSA4 Abenteuerwettbewerb teilzunehmen und da nun meine Überlegungen soweit fortgeschritten sind, dass ich mich an die Schreibarbeit machen kann, ist es Zeit mal einen ersten Überblick über meine Arbeit zu posten.

Grundsätzliche Überlegungen
Meine Begeisterung für die Ausschreibung kommt insbesondere daher, dass daraus viele, für Cons taugliche Abenteuer einstehen könnten. Deshalb war es mein erstes Ziel auch für genau diesen Zweck meinen Beitrag zu schreiben. Dies hatte ein paar Konsequenzen für mich:
1. Kürze
Wenn man sich einige Botenszenarien anschaut, so sind dies eher Plotskizzen auf 5 Seiten denn Kurzabenteuer, oder anders ausgedrückt, Abenteuer, bei denen sich der Autor keine Mühe der Ausgestaltung gemacht hat. Für mich kommt dies nicht in Frage. Statt dessen soll alles wichtige auf den fünf Seiten präsentiert sein und zugleich die Spielzeit auf wenige Stunden beschränkt sein, so dass es an einem Spielabend oder Con-Tag beendet werden kann.
2. Beachtung des Spieltempos
Jede Spielrunde ist anders und hat ihr eigenes Tempo. So soll auch das Kurzabenteuer so konzipiert werden, dass man die Handlung zeitlich leicht steuern kann. Dies bedeutet auch, dass wenige Kämpfe geboten werden und viele optionale Elemente vorkommen. So wird es zum Beispiel zwei Finale geben, von denen das zweite jedoch nicht unbedingt nötig sein wird.
Zwischenzeitlich habe ich sogar mit dem Gedanken gespielt ein Abenteuer zu entwerfen, welches in Echtzeit ausgespielt werden kann, um den zeitlichen Faktor noch mehr Beachtung zu schenken.
3. Ausrichtung auf die Rollendarstellung
Meine Beobachtung ist, dass ein Plot bei einem Abenteuer auf einer Con nicht im Vordergrund steht, sondern die Spieler oftmals vor allem ihre Helden in der fremden Runde darstellen wollen. So soll auch bei meinem Abenteuer wert auf das Ausspielen der Helden gelegt und die Spieler dazu ermuntert werden.

Insgesamt soll das Abenteuer die Helden in einem Mystery-Setting auf die Spur eines Mordfalls führen.
Dabei hat bislang der Hintergrund die meisten Probleme beschert. Mein Gedanke, das Abenteuer in Gareth stattfinden zu lassen und gleichzeitig ein Closed-Room-Abenteuer zu entwerfen waren nur schwer vereinbar. Was mir nun noch fehlt sind besondere Herausforderungen bei den Finalen, da ich einen ‚einfachen‘ Kampf gerne vermeiden würde.

Ich werde bestimmt beim Entstehungsprozess hier noch das ein oder andere Zeichen zu dem Abenteuer hinterlassen.

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