Ein neuer Anfang – Prologabenteuer zur Quanionsqueste

Vergangenes Wochenende habe ich damit begonnen, die Quanionsqueste für sechs Spieler zu leiten. Da eine Heldin zudem auch noch das Jahr des Feuers bei mir begeht wollte ich die Handlung am Ende des Jahres 1027 anfangen lassen, um so einen Übergang zwischen dem Jahr des Feuers und der Queste zu bilden. Hier ist die Zusammenfassung aus Spielersicht:

Gareth – 30. Rahja 1027 BF bis 1. Praios 1028 BF

Nach den Verwüstungen, die die Fliegende Festung in der Stadt hinterlassen hat und dem Verschwinden des Ewigen Lichts strömen Gläubige von überall her in die Kapitale des Mittelreichs. So auch die Praiosgeweihten Seine Exzellenz Bonnaro Trequona Berlinghân, Seine Hochwürden Schelacharwin Praiotius von Kaldenberg, Seine Ehrwürden Armengo Brás di Balligur, Ihre Gnaden Birsel von Binsböckel, die Heldin von Gareth und das Schwert der Praios-Kirche Ihre Hochgeboren Ariadne Yanis von Rodiak zu Gernebruch sowie die Prinzessin des Horasreichs Altezza Arva-Lucia von Firdayon-Bethana.

Gemeinsam begehen die sechs die Prozession der Praioskirche zum Jahresende, die ihren Beginn in der Priesterkaiser-Noralec-Sakrale nimmt und am Platz der Zwölfgötter in einem dreiteiligen Ritual seinen Abschluss findet. Nach dem Verbrennen der letzten gefangenen Angreifer und der Beichte der Anwesenden, formulieren die Gläubigen im Angesicht der neuen Novizen ihre Ziele für das anstehende Jahr. Als die Anwesenden im letzten Teil von ihren praiosgefälligen Taten des vergangenen Jahres berichten, bricht ein Feuer in der angrenzenden Akademie von Schwert und Stab aus, als ein Irrhalk pünktlich zum Beginn der Namenlosen Tage ein frühes Werk des Reichserzverräters Gaius Cordovan Eslam Galotta stiehlt.

Zeitgleich nutzt ein weiterer Paktierer das Chaos der zusammenstürzenden Kaiserlich-Garethischen Zentralregistratur, um den Versuch zu wagen, ein Artefakt aus der Akademie der Magischen Rüstung zu stehlen, das ebenfalls aus dem Besitz des früheren Hofmagus stammt. Er kann jedoch von den anwesenden Magiern getötet und das Artefakt in Sicherheit gebracht werden.

Als Verantwortlicher für den Brand in der Akademie von Schwert und Stab kann mit Hilfe von Brás’ besonderem Gespür für Magie ein Paktierer ausgemacht werden, dem durch den zerschmetternden Bannstrahl der Gar ausgemacht wird. Birsel gelingt es den unsichtbaren Irrhalken zurück in die Niederhöllen zu schicken. Das Werk Galottas vergeht mit dem Paktierer, ein weiteres Schriftstück kann jedoch geborgen werden und entpuppt sich als Wegbeschreibung in der Sprache der Diebe.

Die Zinken führen zu einem Ritualplatz in der Kanalisation in der Nähe des Hal-Tempels. Der Prophezeiung der Sphinx Serenia folgend versuchen zwei weitere Mitglieder des Paktiererzirkels vor ihrer Vernichtung den sogenannten Galotta-Dämon zu beschwören, um durch ihn den Ort zu ergründen, an den das Ewige Licht verschwunden ist. Ariadne erkennt den Denkfehler der sinistren Gestalten: Sie selbst war dabei, als Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod sich mit dem Schwert Araschar auf das Saatkorn stürzte und es als letzter berührte.

Nach einer Audienz beim Heliodan, dessen erschöpftes und verzweifeltes Erscheinungsbild Anlass zur Sorge bietet, wird in der Hoffnung einen Hinweis auf das verschwundene Ewige Licht zu erlangen, eine Expedition in den Gesplitterten Berg vorbereitet. Überraschenderweise beschließt Bonnaro als ranghöchster Geweihter der Gruppe ein Transversalis-Artefakt zu benutzen, um sicher in den Thronsaal Galottas und wieder hinaus zu gelangen. Ariadne, die zwar nicht geweiht, aber traditioneller eingestellt ist, muss widerwillig mit Hilfe eines magisches Tranks den Zauber aktivieren, da sie die einzige ist, die den Thronsaal jemals betreten hat.

In der Vorhalle – und nicht im Thronsaal selbst – angekommen und bereits durch den wilden Ritt durch den Limbus lädiert, stellt sich heraus, dass sich der Aufbau der Fliegenden Festung durch den Aufprall verändert hat. Nach dem Bezwingen eines sich in den Trümmern verbergenden Eisengolems offenbart sich hinter der Vorhalle eine Folge von Gängen, die mit magischen und dämonischen Fallen gespickt sind und den Eindringlingen das Vorkommen immens erschwert. Brás, dem die Umgebung am meisten zusetzt, beschwört schließlich in einem Kraftakt das Auge des Praios selbst, dessen gleißendes Licht den sicheren Zugang zum Thronsaal – dem Raum der Rache – ermöglicht.

Tatsächlich findet sich auf einem Vorsprung in dem riesigen Spalt im Boden der Leichnam Dexter Nemrods, doch während Arva-Lucia hinabklettert um ihn zu bergen, erscheint der König der Irrhalken, versucht in die Köpfe der Helden einzudringen und stürzt sich auf die Eindringlinge. Ariadne und Schelacharwin werden in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt, wobei die nordmärkische Adlige bei ihrem todesmutigen Einsatz lebensgefährlich verletzt wird. Derweil halten Birsel und Brás das Seil, an dem Arva-Lucia in den Spalt hinabsteigt; und Bonnaro versucht unter Aufbietung seiner letzten Kräfte die Gruppe mit einem praiosheiligen Segen zu schützen. Als Ariadne zum zweiten Mal scheitert und zu Boden geht, schießt Brás eine Kugel – die, wie er später feststellt, magisch war – aus der Balestra von Arva-Lucia, die wiederum zu einem neuen Ziel des Dämons wird. Nur dank des Alveranskommandos Bonnaros, der sich mit nichts als einem Florett bewaffnet auf den Irrhalken wirft und die Klinge in den Hals des Ungetüms rammt, kann Arva-Lucia – von den Schwingen des Ungetüms umhüllt und an seine lodernde Brust gedrückt – mit der Leiche des Reichsgroßgeheimrats schwer verletzt aus dem Spalt gezogen werden.

Alle Hoffnung scheint verloren, sind doch sowohl das Schwert der Kirche als auch die Altezza dem Tode näher als dem Leben, als Schelacharwin sich zu einer unglaublichen Tat entschließt. Er – ein Geweihter des Praios – aktiviert das Transversalis-Artefakt und schleudert die Helden durch den Limbus zurück in die Stadt.

Nach den Tagen des Namenlosen wird im Tempel des Schwarzen Lichts wird ein seltenes Ritual durchgeführt. Der Hochgeweihte des Boron nutzt den geborgenen Körper Dexter Nemrods und ermöglicht es seinen Rettern mit ihm im Jenseits Kontakt aufzunehmen. Er vermag ihnen keine Antwort auf den Verbleib des Ewigen Lichts geben, überreicht einem jeden jedoch ein Bruchstück der heiligen Klinge Araschar. Auch auf Schelacharwins demütig vorgebrachte Frage nach dem Paradies des Götterfürsten verweigert er eine Antwort. Warum wird klar, als er von einem Fuchs zurück in ein anderes Paradies geleitet wird.

Noch am selben Tag scharen sich die Anhänger des Götterfürsten erneut in der Stadt. Nach dem verstörenden Orakelspruch des letzten Jahres ist die Überraschung groß, als der Bote des Lichts selbst das Jahresorakel verkündet. Doch nicht nur er, auch andere Geweihte und Gläubige – zu denen auch Schelacharwin gehört – auf dem ganzen Kontinent verkünden den Orakelspruch, der als Verkündung der hundert Zungen bekannt wird und von der Suche nach dem Ewigen Licht als heilige Queste kündet.

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