Erweiterung zu Zerbrochen

An dieser Stelle habe ich schon einen Spielbericht von meiner Adaption von Zerbrochen für das Jahr des Feuers und als Ersatz des Albernia-Plots gepostet. Hier soll der Artikel noch ergänzt werden um die Quellen, die ich an die Helden gegeben habe und ein paar Elementen, die ich aus Zeitmagel beim Spielen streichen musste.

Quellen
Als erste Quelle fanden die Helden den Text von Adelinde:

„Ich, Schwester Adelinde aus dem Kloster der Heiligen Noiona zu Gareth, muss Zeugnis ablegen – auch wenn ich hoffe, dass dies die Gebote des Herrn nicht bricht, habe ich doch geschworen über die Einsichten, die ich errungen habe, zu schweigen. Den Schwur geleistet habe ich gegenüber Bruder Zyriak, der mir zur Obhut gegeben wurde.
Doch ich mag von vorne beginnen, soweit es mir der Schwur erlaubt.
Es vergingen zwei Jahre, bis meine Heilkunde soweit in Bruder Zyriaks Seele fruchtete, dass keine Gefahr mehr von ihm ausging. Zwei Jahre, in denen ich meine Zeit nicht nur der zerrütteten Seele des Bruders widmete, sondern versuchte zu verstehen, welche Vision es war, die ihn in den Wahn trieb, doch ich vermochte es nicht.
Er verbrachte nur wenige Tage unter den anderen Insassen und verbrachte sie mit Elona von Gareth im Gespräch.
Ich fragte ihn nach den Inhalten der Gespräche.
Er vertraute sie mir an, was er von Elona über die Herrin Etilia erfahren hatte.
Ich musste schwören, dies nicht weiter zu geben.
Doch dieser Schwur lastet seit dem auf mich und ich hoffe, dass einst jemand dies liest und dem Irrglauben Bruder Zyriaks folgt. Versteht, dass ich durch meinen Eid gebunden war und selbst dieser Brotkrumen schwer auf meiner Seele lastet.
Möge Boron mir und meinem Bruder vergeben!“

Als Zusatz habe ich dann den Text zu Etilia aus Unsterbliche Gier an die Helden ausgegeben, damit sie über ihren Hintergrund und die Verbindung zu Rohafan von Pailos wissen.

Die Akten Elonas von Gareth

„Bedenkt welche Macht im Blute liegt. Bedenkt, wie sehr überlegen die Essenz des Blutes eines gesalbten Herrschers gegenüber dem von Gemeinen ist. Bedenkt, dass es Wesen gibt, die Kraft durch Blut beziehen und diese Wesen dem Namenlosen dienen.
Ist es nun also Zufall, dass ein solches Wesen, angebetet als die Heilige Etilia, in Liebe vor Boron stand?
Etilia wurde gesandt von Geketteten. An sieben Orten, die vor den Göttern verborgen sind, wurde sie geweiht, um ebenso von den Göttern verborgen zu sein. So wie keine Macht der Zwölfe an den Orten wirken kann, so kann sie auch nicht auf die Dienerin des Rattenkindes wirken. Sie reiste vom Norden in den Süden zu diesen Orten, in die Höhen und in die Tiefen, in den Westen und in den Osten. Als letztes bereiste sie das Herz des Kontinents, um ihre Salbung zu erfahren.
So ging Etilia, die Schöne, die Nicht-Lebende, zum Boron, um sich für ihren Herrn an dessen Blut zu laben. Doch als Etilia den Gott gegenüberstand, verfiel sie seiner bleichen Schönheit. Sie offenbarte sich und als Boron ihrer ansichtig wurde gab er nur ein Wort von sich: ‚Gemahlin.‘ “
– Die Chroniken des Ilaris
 

Wegen der mangelnden Zeit beim Spielen musste ich einige (besser nahezu alle) Kämpfe aus dem Abenteuer streichen und der Leser, der die Originalversion von Zerbrochen kennt mag erkannt haben, dass die Schattengestalten hier fehlen. Das war keine Designentscheidung, sondern Behelf und hat die Traumwelt des Coran deutlich zu harmlos dargestellt.

Insbesondere hatte ich eine Verknüpfung mit folgendem Element vor:
Die Thargunitoth-Kultisten haben zu ihrer Verteidigung ein Artefakt dabei, welches ihnen die HERRSCHAFT ÜBER DIE GEISTER in einer großen Reichweite erlaubt. Durch die verheerenden Ereignisse der Schlacht in den Wolken gibt es einige an gebundenen Seelen in Gareth, die so beherrscht werden können. Durch die Opferung von Adelinde aktivieren sie das Artefakt immer wieder, um mit Angriffen Angst und Schrecken in Gareth zu verbreiten um so von sich abzulenken. Als Erweiterung der normalen Geisterfähigkeiten wollte ich für die Kämpfe gegen die Wesen diese mit einer weiteren Eigenschaft versehen, die beim verursachen von Schaden einen Punkt auf eine dem Geist passende Schlechte Eigenschaft verteilt. So sollte ein Held, der von einem Geist der in der Feuersbrunst eines brennenden Gebäudes umgekommen ist einen kurzen Eindruck dieses Todes geben und der Held erhält dann einen Punkt in Angst vor Feuer.
Dadurch wären die Kirchen in den Szenario gebunden und die Bedrohung durch die Geister noch stärker. Mit dem Stad des Vergessens als Fokus könnten die Helden (oder gemeiner, nur der Träger des Stabs) auch deutlich mehr Angriffe der Geister anziehen, um so die Bevölkerung etwas mehr zu schonen.

Diese Geisterattacken sollten dann auch in der Dämonenbrache auftauchen, um hier nochmal eine Bedrohung zu bieten. Insbesondere aber soll die Eigenschaft der ‚Infizierung‘ mit den Schlechten Eigenschaften auch im Traum um Coran Grassberger bei den Schattengestalten auftreten und hier einen regeltechnischen Hintergrund für das Brechen des Geistes zu bieten. Die Teile Coran Grassbergers wären dann dominiert von einigen der Schlechten Eigenschaften, die sich aus dem Hintergrund des Teils seiner Seele ergeben, und diese Eigenschaft wird durch die Angriffe der Schattenkrieger noch weiter gestärkt, bis sie einen Wert erreicht, in dem der Geist dann zerbricht und was die Helden verhindern sollten.

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