Der Walkür

Lange ist es her, seit ich mit ‚Der Tod eines Helden‚ angefangen habe, meinen Abschied von Rondrasil von Löwenbrand auszuführen und wie ich seinen Tod etwas bedeutsamer dargestellt habe, ohne seine Niederlage gegen Amagomer umzuändern.
Es wird also langsam Zeit, dass ich die zweite Szene um den Walkür beschreibe.

Szene II – Der Walkür
In meiner Runde habe ich diese Szene nach der Schlacht auf dem Mythraelsfeld, als die Helden zum ersten Mal die Gelegenheit hatten, sich auszuruhen. Ein rondragläubiger Held, der würdig für diese Szene ist, erlebt sie wie im Traum.
Nachdem der rondragefällige Held eingeschlafen ist findet er sich auf dem Schlachtfeld wieder. Um ihn herum liegen tausende von Leichen. Menschen, Pferde, zerschlagene Untote und getötete Monstrositäten aus dem Heerhaufen von Galotta und Rhazzazor. Giftwolken des Magnum Opus treiben wie kleine Nebelfelder über den Boden. Unheiliges Feuer schwillt da, wo es Nahrung gefunden hat und Erdspalten sowie messerscharfe Felsgebilde durchziehen die Ebene, wo der Schänder der Elemente seine Finger nach Dere ausgestreckt hat.
Während der Held noch über das Schlachtfeld schaut und womöglich die ein oder andere Leiche von Menschen erkennt, die an seiner Seite gefochten haben, hört er eine Stimme hinter sich.
Die ehrfürchtige Gestalt Mythraels, der tigerköpfige Erz-Walkür ist an den Helden herangetreten. Seine eisernen Flügel klingen bei jeder Bewegung leicht aneinander, was ein leises Geräusch wie Schwertklirren erzeugt während sein Flammenschwert das diffuse Grau verscheucht, was sonst das Schlachtfeld dominiert (ein Bild zu ihm findet man im Rondravademecum auf Seite 67). Mit donnernder Stimme, die wohl noch weithin gehört werden kann, fragt er den Helden nach Rondrasil Löwenbrand von Arivor.
Der Charakter kann den Alveraniar zu der Stelle führen, an der Rondrasil im Kampf Amagomer unterlag. Dort liegt der Heermeister noch, von den Wunden des Kampfes gezeichnet. Der Held kann aber erkennen, dass der Geweihte im Tod lächelt. „Folge mir Rondrasil, du hast deinen Platz in der Halle der Leuin tapfer erstritten und dein Name wird an ihrer Tafel voller Ehre genannt werden“. Nach diesen Worten Mythraels erwacht Rondrasil und erhebt sich. Doch bevor er dem voranschreitenden Helden folgt, wendet er sich noch zu dem Helden.
„Nimm diesen Rondrakamm und gebe ihn meinem Nachfolger.“ Er reicht dem Charakter den Rondrakamm, den der Großmeister der Yppolitaner, welchen er dem Geweihten übergeben soll, der Rondrasil als Vorsteher des Ordens nachfolgt. Dann folgt Rondrasil dem Erz-Walkür und beide verschwinden nach einiger Entfernung, als wenn sie in Nebel hineinschreiten würden. Das letzte was der Held noch vernimmt ist das lauter werdende Klirren von Mythraels Eisenflügeln.
Wenn der Charakter dann wieder die Augen aufmacht liegt er in dem Lager, wo er sich gebettet hat – allerdings hält er in der Hand geschlossen und mit dem Körper schützend den Zweihänder, den Rondrasil ihm übergeben hat.

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